Stand: 15. Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Solmatiro (nachfolgend "Anbieter") und den Klienten (nachfolgend "Auftraggeber") für die Erbringung von Coaching-Dienstleistungen im Bereich Produktivität und operative Strukturen.
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber über die Erbringung von Coaching-Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die AGB gelten auch für zukünftige Geschäfte mit dem Auftraggeber, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.
Die Darstellung der Dienstleistungen auf dieser Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Anfrage dar. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande.
Der Auftraggeber gibt durch Übermittlung einer Anfrage ein Angebot zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ab. Der Anbieter kann dieses Angebot innerhalb von 14 Werktagen annehmen.
Der genaue Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der schriftlichen Auftragsbestätigung. Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung. Die Dienstleistungen des Anbieters sind als Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB zu qualifizieren, nicht als Werkleistungen. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Sitzungen können nach Absprache sowohl vor Ort in München als auch per Videokonferenz stattfinden. Die Wahl des Formats erfolgt einvernehmlich zwischen Anbieter und Auftraggeber.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, an der Erbringung der Dienstleistungen in zumutbarem Umfang mitzuwirken. Dazu gehört insbesondere:
Verzögerungen, die auf mangelnder Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
Die Vergütung für die Coaching-Dienstleistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Anbieter umsatzsteuerpflichtig ist.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen nach § 288 BGB.
Der Anbieter ist berechtigt, für Projekte ab einem bestimmten Umfang eine Anzahlung von bis zu 30 % der vereinbarten Vergütung vor Leistungsbeginn zu verlangen.
Vereinbarte Sitzungstermine können bis zu 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen behält sich der Anbieter vor, den Sitzungstermin als erbracht in Rechnung zu stellen.
Bei Kündigung eines laufenden Programms durch den Auftraggeber werden bereits erbrachte Leistungen vollständig in Rechnung gestellt. Für noch nicht erbrachte Leistungen besteht keine Zahlungspflicht, sofern die Kündigung schriftlich und mit einer Frist von zwei Wochen erfolgt.
Der Anbieter verpflichtet sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen des Auftraggebers vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
Als vertraulich gelten insbesondere Informationen über Geschäftsprozesse, Organisationsstrukturen, Mitarbeiter und strategische Planungen des Auftraggebers.
Der Anbieter ist berechtigt, den Auftraggeber als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
Der Anbieter haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden, unbeschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.
Da Coaching-Dienstleistungen keine Werkleistungen darstellen und kein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg geschuldet wird, haftet der Anbieter nicht für ausbleibende Produktivitätssteigerungen oder wirtschaftliche Ergebnisse des Auftraggebers.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter solmatiro.click/privacy.html.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist München, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Über wesentliche Änderungen werden bestehende Vertragspartner rechtzeitig informiert. Die jeweils aktuelle Version der AGB ist auf der Website des Anbieters abrufbar.